Es ist wieder Zeit für kvltige Games. Das Steam Next Fest läuft und unser rechter Lieblingsentwickler und Publisher KVLTGAMES ist mit Demos zu zweien ihrer aktuellen Projekte (wir berichteten) am Start: „Serene Estates: Last Guy“ und „Dverghold„. Ihr habt Gelegenheit, KVLTGAMES‘ aktuelle Demos zu spielen, einen Eindruck vom Gameplay zu bekommen und unsere rechten Entwickler durch Feedback und vor allem Wishlistings auf Steam zu unterstützen. Jedes bisschen Interaktion hilft. Ruft im Steam Interface einfach die Seiten für Serene Estates und Dverghold auf und ladet euch die Anspielversionen herunter und testet sie aus:
Steam Next Fest – Probiert mal etwas anderes
Das Steam Next Fest läuft vom 23.02. bis zum 02.03. und ist eine Fundgrube für Spieler, die es müde sind, die immer gleichen formelhaften Spiele oder stundenfressenden Triple-A-Corporate-Slop zu konsumieren. Im Rahmen des Next Festes können kleinere und größere Entwickler ihre neuen Spiele vorstellen. Es ist eine unüberschaubare Vielzahl, die keine Berichterstattung abdecken könnte, die mit frischen Ideen, lange nicht gesehenen Genres, Retro, erinnerungswürdigen Designs und kurzen, knackigen Spielerfahrungen punkten kann.
Hier kann man Antidote zu fortschreitender Gaming Fatigue finden. Natürlich ist nicht alles Gold, was glänzt, umso besser also, dass alle im Next Fest vorgestellten Spiele mit einer Demo kommen, sodass ihr sie direkt selbst ausprobieren könnt, um zu entscheiden, ob sie eure Zeit und einen späteren Kauf wert sind. Die beste Gelegenheit also für KVLTGAMES, nach einem durchwachsenen zweiten Halbjahr 2025 wieder durchzustarten, wenn ihr dabei helft.
Jetzt Dverghold als Demo endlich ausprobieren
Während wir die spaßige Anspielversion von Serene Estates bereits vom letzten Jahr kennen, ist die Demo zu Dverghold erst zarte zwei Wochen jung und entführt in klassisches old-school Dungeon Crawling. Mit beiden hatten wir bereits unseren Spaß. Previews werden bald folgen.
Doch warum ein durchwachsenes Jahr 2025? Wer sich an unsere Berichterstattung zum KVLTCAST vom letzten Sommer erinnert, wird vielleicht noch wissen, dass Dverghold zunächst als Titel für Mobilgeräte geplant war und erst später auf den PC portiert werden sollte. Warum kommt Dverghold nun doch zuerst auf den PC? Der Grund ist perfide wie ernüchternd.
Nintendos Dolchstoß
Nach der Veröffentlichung von The Great Rebellion im Jahr 2024 arbeiteten KVLTGAMES nicht nur daran, das Spiel durch Patches zu optimieren, sondern auch an einer Portierung für die Nintendo Switch. Aufgrund der erwartbar heiklen Natur einer solchen Portierung stand man frühzeitig bezüglich der Compliance mit Nintendo im Austausch. Roland Moritz und sein Team waren immer transparent darüber, was KVLTGAMES für ein Entwickler und The Great Rebellion für ein Spiel ist. In Anlehnung an George Orwells berühmten Roman wurde The Great Rebellion: Edition 2084 nachhaltig entschärft. Man verzichtete auf die genussvollen satirischen Unter- und Obertöne des Originals um Spielern der Portierung unpolitischen dystopischen Run’n Gun Spaß zu bieten, ohne Nintendo objektiven Anlass zu geben, dass Spiel aus dem eigenen E-Shop nehmen zu müssen. Und das ließ sich so positiv an, dass man noch im vergangenen Sommer optimistisch war, dass man das Spiel würde in wenigen Monaten auf Nintendos Hybridkonsole problemlos herausbringen können. Und in diesem Glauben ließ Nintendo KVLTGAMES noch bis wenige Tage vor dem geplanten Release Mitte November 2025.
Als nichts anderes, als einen hinterhältigen Dolchstoß kann man es nennen, was dann passierte. Nintendo hatte das Spiel bereits in seinem umfangreichen internen Review-Prozess geprüft und in seinem E-Shop gelistet. Trotz positiver Kommunikation und des kurz bevorstehenden Releases, zogen Nintendo of America zwei Tage und Nintendo of Europe einen Tag vor dem geplanten Release die Reißleine und entfernten das Spiel mit der ominösen Begründung, es sei eine Gefahr für die Reputation der Marke Nintendo (wohlweislich, dass sich an dem Spiel oder an KVLTGAMES seit dem initialen Pitch und dem Reviewprozess nichts geändert hatte), aus den E-Shops der beiden Weltregionen. Eine inhaltliche Begründung (und damit die Möglichkeit, das Spiel ‚compliant‘ zu machen) blieb Nintendo bis heute(!) schuldig. Eine besondere Posse lässt aber Vermutungen zu, worum es hier eigentlich ging.
Die Cancel Culture ist noch immer da
Trotz der Entfernung des Spiels aus dem amerikanischen und europäischen Shop wurde The Great Rebellion zum geplanten Zeitpunkt in Japan tatsächlich veröffentlicht und konnte mittels VPN über eine Woche lang im japanischen E-Shop gekauft und heruntergeladen werden. Wer schnell war, konnte sich somit ein seltenes Exemplar dieses gecancelten Spiels auf seiner Switch sichern. Bei den ganz alten Hasen werden da sicher nostalgische Erinnerungen an das Satellaview-Modul für Nintendos Super Nintendo wach. Entweder hat Nintendo hier geschlafen oder, was wahrscheinlicher ist, dass es keine Entscheidung des Gesamtkonzerns war, sondern initial von den westlichen Dependancen des Publishers ausging und man im Kyoter Hauptquartier erst verspätet nachzog.
Angesichts des positiven Entwicklungs- und Reviewprozesses im Vorfeld und dem Mangel an einer wirklichen Begründung lässt das die begründete Spekulation zu, dass interessierte Kreise (aka westliche linksradikale Aktivisten) hier kurz vor Release koordiniert massiven Druck auf Nintendo of America und Nintendo of Europe ausgeübt haben müssen. Im Hauptquartier in Kyoto hätte man wohl eher mit einem Schulterzucken auf das autistische Gekreische bunthaariger Gaijin reagiert. Offenkundig war nicht das Spiel ein Problem, sondern die, die es entwickeln, und deren problematische politische Einstellung in den Augen linker Querulanten. Wer weiß, was die gegenüber Nintendos Anzugträgern für Horrorgeschichten über spieleaffine Neonazi-Netzwerke verbreitet haben. Cancel Culture in Reinform. Und besonders perfide, KVLTGAMES dieses Messer nach all dem Entwicklungsaufwand erst kurz vor der Veröffentlichung zwischen die Schulter zu stoßen.
Es geht gegen die Existenz rechter Entwickler
Man hätte das vielleicht als ein weiteres Beispiel für die eingeschränkte Meinungs-, Kultur- und Veröffentlichungsfreiheit rechter Künstler verbuchen können und mit voller Kraft weitermachen. Allerdings sind in die Entwicklung der Portierung – von der Entwicklerkonsole bis hin zu Arbeitsstunden, die man dann nicht in die anderen Spieleprojekte stecken konnte – so viele Ressourcen geflossen, die Roland und sein Team nicht durch Verkäufe wiederbekommen, sondern abschreiben müssen. Ein enormer finanzieller Schaden. Ein Beispiel für eine Cancelung, die für ein unabhängiges Studio, das nicht zehntausende Euro für dürftig zusammengerotzte Unity-Asset-Anti-Rechts-Propagandaspiele aus staatlichen Fördertöpfen erhält, schnell existenzbedrohend werden kann.
Die ambitionierten Zukunfts- und Zeitpläne mussten daher geändert werden. Aus diesem Grund wird Dverghold jetzt zunächst für den PC erscheinen. Rechte Künstler, Entwickler, Medienschaffende haben kein Fördernetzwerk und werden vom linken Kulturapparat und seinen aktivistischen Kettenhunden darüber hinaus auch noch am ‚freien‘ Markt mit den perfidesten Methoden bekämpft. Umso wichtiger also, dass wir unsere Künstler unterstützen und dabei helfen, dass sie darüber hinaus auch ein größeres, interessiertes Publikum finden können.
KVLTGAMES unterstützen
Serene Estates: Last Guy ist ein spaßiges Retro-Action-Adventure und Dverghold bringt den Charme alter Dungeon-RPGs zurück. Beide weisen inzwischen weit über ein dezidiert politisch-rechtes Publikum hinaus und verdienen als normale Spiele (eines rechten Entwicklers) eine faire Chance. Wie gesagt: Uns gefiel, was wir bisher spielen konnten. Probiert die Demos aus und wenn euch gefällt, was ihr da spielt, dann unterstützt KVLTGAMES, Serene Estates und Dverghold beim Next Fest, in dem ihr sie wishlisted und anderen weiterempfehlt.








