Spätestens seit dem Historikerstreit ist klar, dass die Linken ihren Marsch durch die Institutionen abgeschlossen haben. Die Universitäten und im Verlaufe der Jahre die Wissenschaft und viele Bereiche des akademischen Betriebs sind zu Hochburgen der Linken und ihrer Ideologieproduktion geworden. Ressourcen, Prestige und kaum fassbare gesellschaftliche Einflussmöglichkeiten kontrolliert der, der hier die Hegemonie besitzt und die Agendas setzt. Und kaum ein anderer Gesellschaftsbereich außer vielleicht den Medien ist deshalb so stark ideologisch umkämpft.
Universitäten und Wissenschaft sind zu ideologischen Schlachtfeldern geworden, um die deshalb mit harten Bandagen gerungen wird. Und die Linken ziehen hierfür alle schmutzigen Tricks des Kulturkampfes, um ihre Hoheit zu wahren und sicherzustellen, dass die Universitäten auch den neuesten Trends linken Denkens wie dem Postkolonialismus folgen. Und dieser Trend macht vor selbst ernannten Elite-Universitäten nicht halt.
Wer bei Institutionen wie Harvard, Cambridge und Oxford an Meritokratie, Exzellenz, altes Geld aber auch konservative Altmänner-Netzwerke und sinistre Männerbünde reicher, weißer College-Kids denkt, hat zuviel ‚The Skulls‘ geguckt und lebt in der Vergangenheit. Wie ihre Counterparts, die öffentlichen Universitäten, sind auch die Elitenschmieden längst Magneten für Migranten aus Süd- und Ostasien und Leuchttürme des linken Zeitgeists und prägen diese „Eliten“ längst in einem links-ideologischen Sinn.
Die faktische Realität, Exzellenz und Meritokratie bleiben auf der Strecke, wenn es darum geht die eigenen Weltbilder, moralischen Paradigma, Quoten und ideologischen Herrschaftsanspruch zu schützen. Kritiker werden als Parias ausgegrenzt, ihre akademischen Meriten entwertet und ihre Karrieren beendet.
Der Fall Jason Arday – eine Mischung aus Claas Relotius und GamerGate – offenbarrte kürzlich wie tief sich der akademische Linksextremismus in das akademische juste Milieu hineingefressen hat und brachte die Fassade einer neutralen, objektiven und meritokratischen institutionellen Wissenschaft in Gestalt der Universität Cambridge zum Einsturz. Alle gesunden Selektionsmechanismen hatten hier aus ideologischen Gründen versagt.
Im neuen Thymoscast sprechen wir Matthilda Huss aus diesem Anlass über das Phänomen und die Methoden von Cancel Science, DEI an den Universitäten und die Facetten und Abgründe des Falls Jason Arday, aus dem die Linken einen akademischen George Floyd machen wollen.
Den Thymoscast findet ihr bei:








